Wie demokratisch kann eine Marke sein?

  • Drei Steyr‑Roll‑ups im Grünen: blaue, pinke und weiße Fahnen mit vertikal gesetztem „Steyr“‑Schriftzug stehen hinter dichtem Gras und Sträuchern vor einem Hintergrund aus Bäumen und Buschwerk.

Eine Marke gehört nicht ins Regal. Sie gehört in die Hände der Menschen.

Als wir gemeinsam mit der Stadt Steyr die neue Stadtmarke entwickelten, geschah dies in einem Kernteam, mit einer Handvoll Stakeholder:innen und im permanenten Abgleich mit der Substanz der Stadt. Sie wurde entwickelt und geschärft – und nun bewusst freigegeben.

Das Design wird bewusst aus dem Einflussbereich der Stadt in die Stadt getragen. Tochterunternehmen, Firmen, Vereine, Initiativen – jede und jeder soll an der neuen Marke partizipieren.

Das ist die Chance: eine Marke, die flächendeckend sichtbar wird und die Einheit der Stadt möglichst breit mitprägt. Für Betrachter:innen – Bürger:innen ebenso wie Tourist:innen und Gäste.

Das bedeutet aber auch, Kontrolle und Verantwortung abzugeben und Abweichungen zuzulassen. Ab wann wird Vielfalt zur Verwässerung? Wie viel Abweichung verträgt ein Erscheinungsbild, bevor Nutzer:innen die gemeinsame Marke nicht mehr erkennen?

Genau darin liegt unsere eigentliche Markenarbeit: einen Rahmen zu schaffen, der offen genug für eine Community und stringent genug für Wiedererkennbarkeit ist. Die Menschen der Stadt Steyr sind Miteigentümer:innen der Marke. Das macht die Marke resilienter, emotionaler – und letztlich demokratischer.

Unsere Agenturstärke liegt in dieser Verbindung: strategische Klarheit, ein eigenständiges und belastbares Erscheinungsbild, intelligente Markenarchitektur und Storytelling, das Menschen zu Markenbotschafter:innen macht.

Denn eine Marke ist dann stark, wenn sie nicht nur gestaltet, sondern freigegeben und gelebt wird.

 

Hier geht's zum Case

  • Rotes Schild mit dem Signet von Steyr lehnt am Boden vor einer grün bewachsenen Wand
  • Blauer City‑Aufsteller in der Steyrer Innenstadt mit weißer Aufschrift „Steyr ist wie Schlosspark und Nationalpark“ und kleinem „That’s y“‑Signet unten, im Hintergrund Fußgängerzone mit Geschäften, Cafés und geparkten Autos.